Tagesstruktur "Brücke"

Tagesstruktur im Rahmen des Wohnheims "Brücke"

Das Wohnheim „Die Brücke“ bietet Männern in einer Notlage für eine bestimmte Zeit Obdach und Gemeinschaft. Während der Zeit des Aufenthaltes im Wohnheim bieten wir Bewohnern, die nicht in einer externen Tagesstruktur oder einem Beschäftigungsprogramm integriert sind, eine Tagesstruktur von 30 - 40%. Die Bewohner sollen

  • einer regelmässigen, ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen angepassten Tätigkeit nachgehen können, um so an Stabilität zu gewinnen
  • Freude, Anerkennung und Wertschätzung in ihrer Tätigkeit erfahren
  • ihr Selbstwertgefühl durch eine sinnstiftende Arbeit stärken können
  • in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt werden mit dem Ziel der Integration in ein Anschlussangebot, dem Potential der Person entsprechend.
Bewohner des Wohnheims sollen ihren Begabungen und Interessen entsprechend Arbeiten verrichten können. Deshalb bieten wir verschiedene Formen der Beschäftigung an.

P.E.CH Pumpenprojekt

Hintergrund
Der Name P.E.CH steht für Pumpenexperten Schweiz. Das P.E.CH Pumpenprojekt kam 2015 zustande durch eine Kooperation mit „People Powered Pumps“ („PePoPu“). „PePoPu“ ist eine Non-Profit-Organisation aktiver Senioren, die ihr berufliches Wissen und ihre Erfahrungen in den Dienst von Menschen in Entwicklungsländern stellen. Seit mehreren Jahren entwickelt „PePoPu“ verschiedene Wasserpumpen zur manuellen Bewässerung von Äckern und Gemüse-pflanzungen. Die neuste Entwicklung ist die „Basilea“ Pumpe, eine einfach herzustellende Wasserpumpe. Die wasserführenden Teile dieser Pumpe bestehen aus Sanitär-Kunststoffrohren, als Träger dient ein Metallgestell. Die Kunststoffteile machen die Pumpe rostsicher und erleichtern den Unterhalt der Pumpe und das Ersetzen von defekten/abgenutzten Teilen. Durch Kontakte eines Wohnheim-Mitarbeiters mit „PePoPu“ ist 2015 die Idee entstanden, im Rahmen eines Beschäftigungsprogrammes des Wohnheims „Basliea“-Pumpen herzustellen, die in verschiedene Entwicklungsländer verschickt und dort von der Bevölkerung zur Bewässerung ihres Agrarlandes eingesetzt werden können. Das Pumpenprojekt ergibt eine „Win-Win“ Situation, oder wie es der Slogan des Projektes zum Ausdruck bringt:  mit P.E.CH zum doppelten Glück:

  • Männer im Wohnheim "die Brücke" können durch die Herstellung von einfachen Pedalpumpen, produziert aus Kunststoff und Metall, einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen.
  • Die Bevölkerung in Entwicklungsländern profitiert von den im Wohnheim hergestellten Pedalpumpen, welche zur manuellen Bewässerung des Agrarlandes eingesetzt werden. Damit kann die Existenz der Landbevölkerung gesichert und ein landwirtschaftlicher Ertrag erzielt werden.

Ziel
Ziel des P.E.CH Pumpenprojektes ist, dass Bewohner des Wohnheims „die Brücke“ unter Anleitung eines Arbeitsagogen pro Jahr 20 – 30 Pedalpumpen herstellen, die nach der Fertigstellung in verschiedene Entwicklungsländer geliefert und dort von der Landbevölkerung zur Gartenbewässerung eingesetzt werden.

 

Zeitlicher Rahmen 
Klienten im P.E.CH Pumpenprojekt arbeiten aktuell an drei Halbtagen in der Woche, in der Regel Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Vormittag von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

 

Werkstatt
Die Werkstatt des P.E.CH Pumpenprojektes befindet sich im Ferienzentrum der Heilsarmee „Waldegg“ in Rickenbach BL. Sie beinhaltet 3 eingerichtete Arbeitsplätze. Für die Pausen können die Klienten den Personalraum des Ferienzentrums benutzen. Die Bewohner werden jeweils morgens um 08.00 Uhr im Wohnheim abgeholt und um 12.00 Uhr wieder zurück nach Liestal gefahren.

 

Beschäftigungsplätze
Im Pumpenprojekt können 3 bis 4 Bewohner beschäftigt werden. Die Beschränkung ergibt sich durch die Zahl der Arbeitsplätze.

 

Voraussetzungen
Handwerkliches Geschick, Freude an Kunststoff- und Metallbearbeitung, eine stehende körperliche Tätigkeit bedingt eine normale körperliche Konstitution.

Serviettendruckerei

Hintergrund
2004 konnte das Wohnheim „die Brücke“ vom Industrieheim der Heilsarmee in Zürich eine Maschine zum Bedrucken von Servietten übernehmen. Seitdem werden jedes Jahr mehrere Tausend Servietten mit verschiedenen Sujets bedruckt. Verkauft werden die Servietten an Märkten, an private Kundschaft und an Wiederverkäufer wie beispielsweise Geschenk-Boutiquen.

 

Ziel
Das Ziel der Serviettendruckerei ist, ein bis zwei Bewohnern durch das Bedrucken und Einpacken von Servietten eine einfache Beschäftigung zu bieten, die keine besonderen Vorkenntnisse erfordert.

 

Zeitlicher Rahmen 
Die Mitarbeitenden in der Serviettendruckerei arbeiten in der Regel an 2-3 Halbtagen in der hauseigenen Werkstatt.

 

Werkstatt
Die Serviettendruckmaschine und ein kleines Lager befinden sich im Keller des Wohnheims „die Brücke“.


Voraussetzungen
Freude und Geschick an filigraner Arbeit. Es handelt sich hier primär um eine sitzende Tätigkeit welche erlaubt, auch Personen mit leichten körperlichen Einschränkungen zu beschäftigen.

 

Angebote im Bereich Asyl & Migration

 

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Oristalstrasse 9

4410 Liestal

Tel: 061 921 21 82

 

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